Ich möchte MEHR vom Leben!

…haben Sie dies auch schon mal gedacht? Haben Sie sich jemals einmal gefragt, was passieren müsste, damit Sie ein „besserer“ Mensch werden, in einem Leben, dass so viel glücklicher und reichhaltiger ist? Haben Sie jemals andere Menschen betrachtet und gedacht: Hmmm, er/sie ist erfolgreich, schön, klug. Warum führe ich nicht solch ein Leben?“.

Beachten Sie, es gibt durchaus einige Fallen, in die Sie tappen können und die Sie zu etwas verführen, das letztendlich ganz und gar nicht hilfreich für Sie ist. Im Folgenden lade ich Sie dazu ein, mehr zu einigen dieser Fallen zu erfahren, damit Sie in der Zukunft besser vorbereitet sind, um diese geschickt zu umgehen.

Falle #1: Richtung (“Wohin will ich?”)
Viele Unternehmungen beginnen berechtigterweise mit der Frage, wohin es eigentlich gehen soll. Hier stellt sich die erste Frage: Wissen Sie, wohin Sie genau wollen? Wie klar und präzise ist das Bild Ihres Zieles vor Ihren geistigen Augen?

Die menschliche Geschichte ist voll von Beispielen, die zeigen: viele Unternehmen sind daran gescheitert, dass nicht oder zuwenig bekannt war, wo das Ziel der Reise liegt. Und im Gegensatz dazu dieser eine Satz: „Bevor dieses Jahrzehnt endet, möchte ich, dass wir einen US-Amerikaner auf den Mond gebracht haben!“ (John F. Kennedy, ehemaliger US-Präsident, 1961 in einer Rede vor dem US-Kongress). Ein exzellentes Beispiel für eine artikulierte Vision, die viele Menschen elektrisiert bewegt hat, etwas zu bewegen. Und das Ziel wurde dann auch tatsächlich erreicht. Im Sommer 1969 ließ Neil Armstrong von der Apollo 11 Mannschaft die Leiter des Mondmobils los, um den ersten Schritt der Menschheit auf dem staubigen Boden des Erdmondes zu hinterlassen.
Mission vollbracht!

 

Falle #2: Selbsttäuschung („Wer bin ich?“)

Gegenwärtig sehen wir in der Öffentlichkeit viele Menschen – ob Politiker, Wirtschaftsbosse oder Prominente – die offensichtlich unter einem Syndrom leiden, dass wir Dunning-Kruger-Effekt nennen, kurz: DKE. Dieses Phänomen drückt sich durch ein verzerrtes Selbstbild und ein übermäßiges Selbstvertrauen aus. Zwei interessante Erkenntnisse konnten die oben genannten Wissenschaftler in Studien bestätigen:

  1. Inkompetente Menschen machen oft falsche Entscheidungen.
  2. Inkompetente Menschen bemerken oft nicht, dass sie falsche Entscheidungen getroffen haben.

Diese Erkenntisse zeigen nachvollziehbar auf, warum es zu sogenannten “Fake news” kommen kann. Aus Scham (etwas Falsches behauptet zu haben) und Selbstüberschatzung bleiben viele Menschen bei den von ihnen verbreiteten Lügen und behaupten gar, diese wären tatsächlich die Wahrheit.

All dies soll zeigen: Es ist in der Tat schwierig, zu verstehen, wer ich wirklich bin, sofern ich an DKE leide oder meine Mitmenschen niemals um ehrliches Feedback zu meinem Verhalten bitte. Wie kann es für mich möglich sein, mich in die Richtung eines „besseren Menschen“ zu entwickeln, wenn ich ein verzerrtes Selbstbild habe und mich nicht auf Feedback anderer einlasse? Unmöglich, wie ich meine.

 

Falle #3: Belohnung („Wieviel verdiene ich?“)
Wenn Sie sich für einen neuen Job bewerben und der Ihnen gegenübersitzende Personaler fragt Sie: “Wieviel möchten Sie in dieser Position verdienen?“. Was genau würden Sie antworten? Welche Zahl würden Sie nennen? Eine sehr hohe Zahl, eine mittlere oder eine eher kleine? Oder vielleicht sogar gar keine?

Jegliche Ziele, die Sie sich quantitativ und qualitativ setzen haben unmittelbare Auswirkung auf Ihre Handlungen. Um bei dem Gespräch mit dem Personaler zu bleiben: Jede Zahl, die Sie nennen hat eine Auswirkung auf die Interaktion mit Ihrem Gegenüber. Ist Ihre genannte Zahl eher niedrig, denkt er/sie vielleicht, dass Sie (zu) niedrige Erwartungen an den Job haben oder wenig Selbstvertrauen haben. Nennen Sie hingegen eine sehr hohe Zahl, so kann dies ggf. frühzeitig zu Widerstand bei Ihrem Gesprächspartner führen, was die Verhandlung wesentlich erschweren kann. Und wenn Sie eine Zahl nennen, die im mittleren Bereich liegt, ist das vielleicht für Ihr Gegenüber gut, aber auch für Sie? Wollen Sie wirklich nur mittelmäßig verdienen, wenn Sie einen neuen Job übernehmen? Oder wollen Sie vielmehr auch Ihr Gehalt verbessern, wenn Sie eine neue Herausforderung annehmen?
Ja, diese Frage war eher rhetorisch gemeint…

Zuletzt, sollten Sie gar keine Zahl nennen, kann dies vordergründig gut für Sie sein (da Sie die Verantwortung an Ihr Gegenüber weitergeben). Jedoch ist dies für Sie auch durchaus riskant. Wenn Sie nicht wissen, wieviel Sie verdienen, wie können Sie jemals zufrieden sein, sobald Ihr erster Gehaltsscheck eintrifft, nachdem Sie den neuen Job begonnen haben?

Es geht für Sie darum, sich Ziele zu setzen, die attraktiv für Sie sind. Hieraus resultieren zwei Konsequenzen für Sie: a) Diese Ziele verleihen Ihnen Energie und vermitteln Ihnen, warum es jeden Morgen gut ist, nicht im Bett z bleiben, sondern aufzustehen, um etwas zu bewegen. b) Mit diesen Zielen erhalten Sie nützliche Hinweise darauf, ob Sie wirklich erfolgreich sind. Je SMARTer Ihre Ziele sind, desto leichter wird es Ihnen fallen, das Vergangene auf Erfolgreiches zu analysieren, wenn Sie Meilensteine erreicht haben oder einige Zeit vergangen ist.

 

Falle #4: Wettbewerb (“Ich in Beziehung zu anderen oder ich in einzigartiger Weise?”)
Dave Ramsey sagte einmal: “Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen mit Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir eigentlich gar nicht mögen.” Wie sehr sind Sie bereits in einem Hamsterrad gefangen und jagen einer Karotte nach, die vor Ihrem Gesicht baumelt? Wie oft passiert es, dass andere sie mit Vorteilen locken, um Extraaufwand von Ihnen zu erhalten? Gefällt Ihnen diese Situation? Wie gut tut Ihnen dies, mental und gesundheitlich? Das Bild des Hamsterrads und Wettbewerbs ist ein grundsätzlicher Bestandteil unseres sozialökonomischen Systems. Es gibt hierbei durchaus einige Vorteile (Innovation und Wachstum für viele Menschen), jedoch auch viele Nachteile, die viele Beteiligte in Krankheitsmuster wie Burnout oder Depression treiben und ihnen etwas vorenthalten, dass für jeden Menschen wichtig ist: Sinnerfüllung.

Viele Menschen haben dies bereits erkannt und festgestellt, es gibt auch alternative Wege zum Hamsterrad. Sie führen ein glückliches Leben, indem sie Ihre Einzigartigkeit zelebrieren.

Ich lade Sie ein, mehr darüber zu erfahren, wie Sie MEHR bekommen können, schon in meinem nächsten Blog.

Bleiben Sie dran!

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5 Gedanken zu „Ich möchte MEHR vom Leben!“

  1. Lieber Matthias, Du schaffst es in Deinen Blogs immer wieder in kurzer und kompakter Form die Dinge auf den Punkt zu bringen Sehr gut….mach bitte weiter so !!

    1. Lieber Torsten, es sind so wunderbare Kollegen und Menschen wie du, die mich zu diesem Blog motivieren.
      Und wenn ich dann noch so ein schönes Lob erhalte, ist das eine sehr motivierende Bestätigung.
      Vielen Dank dir!

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