Die Kraft des King VOPA entfesseln

Wenn Sie die Methoden und Ansätze nutzen, die mit dem VOPA-Modell verknüpft sind – mehr dazu hier – wird es Ihnen möglich sein, eine Bestie in der Größe eines King Kongs zu entfachen, mit dem Potenzial die heutigen Herausforderungen zu bewältigen, die ich gerne VUKAzilla nenne.
Was benötigen Sie, um die Bestie King VOPA zu füttern? Ich lade Sie ein, weiterzulesen und mehr darüber zu erfahren…

Die Kraft der Vernetzung
Zunächst geht es für Sie darum, Ihre Strategien der Vernetzung kritisch zu prüfen. Mit wem sind Sie aktuell verbunden? Welches sind die gewöhnlichen Wege, über die Sie mit anderen Menschen Kontakte knüpfen oder verknüpft werden? Nutzen Sie hierzu eher eine persönliche Form (face-to-face) oder gehen Sie eher virtuell Kontakte ein (z.B. über xing oder linkedin) oder eine Mischung aus beidem? Wie leicht machen Sie es anderen, Sie zu kontaktieren und mit Ihnen in Austausch zu kommen?
Wenn Sie Ihr Netzwerk gezielt ausbauen möchten, kann es für Sie sinnvoll sein zu überlegen mit wem Sie vorrangig vernetzt sein möchten. Welches sind wertvolle Kontakte für Sie, die Sie in der Zukunft gerne hätten? Versetzen Sie sich einmal bewusst in die Lage anderer und stellen Sie Fragen wie: „Wo sind diese (anderen)?“, „Was tun sie üblicherweise so?“ oder „Was sind ihre Präferenzen, um Kontakte einzugehen?“. Woody Allen hat mal gesagt: „Sich aufzumachen und zu erscheinen macht 50% des Erfolges aus.“ Wenn Sie nicht die Anfangsinvestition eingehen (und manchmal auch etwas Mut zusammennehmen), um auf andere zuzugehen, können Sie auch nicht positiv überrascht oder inspiriert werden, von einer spannenden Begegnung. Ein sehr gutes Produkt oder eine Leistung anzubieten ist heutzutage – leider – nicht ausreichend. Es kommt auch insbesondere auf Ihr persönliches Netzwerk an, die Liste Ihrer Kontakte entscheidet maßgeblich über Ihren Erfolg.

Die Kraft der Offenheit
Im zweiten Schritt des VOPA-Modells bitte ich Sie, bewusst einen Schritt zurückzutreten und über eine Situation nachzudenken, in der Sie ein Feedback erhalten haben, das Ihnen nicht gefallen hat. Wie haben Sie da reagiert? Haben Sie versucht, weiterhin aufgeschlossen zu bleiben oder haben Sie ganz einfach “zu gemacht”, um in Ihnen aufsteigende Gefühle von Schuld oder Scham zu unterdrücken? In einer nächsten Situation, wenn Sie eine ähnliche Rückmeldung von einer anderen Person erhalten, machen Sie es doch mal wie der Filmcharakter „Spock“ aus der Raumschiff Enterprise Filmserie und kommentieren Sie das Feedback mit einem „Faszinierend!“ (und der entsprechenden mentalen Einstellung). Versuchen Sie dem Feedback einen nützlichen Aspekt zu entnehmen, um davon für Ihre weitere Entwicklung zu lernen. Lerngelegenheiten gibt es für uns jeden Tag, es bedarf jedoch einer bestimmten Perspektive, die sich von unserer gewöhnlichen unterscheidet. Der Wechsel dieser mentalen Einstellung ist es, der eine sehr positive Wirkung auf Ihre gesamte Art der Kommunikation mit anderen machen kann und darüber auch Ihr eigenes Selbstbild positiv beeinflusst.

Die Kraft der Partizipation
Ein weiser Mann (und wohl auch guter Redner) hat einmal gesagt: “Du kannst über alles reden, jedoch nicht über 30 Minuten.” Immer wenn ich Teilnehmer eines Meetings bin, in dem viel 1:n-Kommunikation passiert (einer redet, alle anderen hören zu) vergießt mein Moderatorenherz Tränen des Kummers und ich frage mich dann: „Wie können wir all diese wertvollen menschlichen Ressourcen achtlos wegwerfen und verschwenden? Glücklicherweise gibt es „da draußen“ bereits viele Mitmenschen, die dieses Problem ebenfalls erkannt und ganz wundervolle Formate erdacht haben, mit denen es effektiv gelingen kann lebendige Interaktion in Gruppen zu erzeugen. Webseiten wie Liberating Structures oder Gamestorming bieten eine Fülle an einfachen Werkzeugen und Formaten an, um die Quote aktiver Partizipation in Gruppen zu maximieren und die Teilnehmer gleichzeitig Spaß haben und ein erfolgreiches Sitzungsziel erreichen zu lassen. Ich möchte Sie dafür gewinnen, die beiden oben genannten Quellen (Liberating Structures und Gamestorming) zu nutzen, um künftig erfolgreichere Meetings anzubieten, die von Freude und Zielorientierung geprägt sind. Ich verspreche Ihnen, Ihre Reputation als Moderator wird mit Einsatz dieser Formate wesentlich steigen und man wird mit Bewunderung über Sie sprechen.

Die Kraft der Agilität
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts galt nach Charles Darwins Evolutionstheorie, dass der Starke den Schwachen überlebt. Mit den Herausforderungen der Wirtschaftskrise im Rücken und dem Aufkommen neuer Geschäfts- und Arbeitsmodelle vor dem Hintergrund der Digitalisierung hat sich der Fokus dieser Anschauung von „Stärke“ verschoben zu „Agilität“. Wie in der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) nachzulesen, „…verfügt jene Person in einem System über den höchsten Einfluss auf andere, die mit der höchstmöglichen Flexibilität reagieren kann.“ Somit sind wir gefragt: Wie hoch sind unsere aktuellen Fähigkeiten auf Veränderungen in unserem Umfeld flexibel reagieren zu können, ohne unsere strategische Linie zum Erfolg ganz aufzugeben? Welche Werkzeuge stehen uns zur Verfügung, um Agilität bewusst einzusetzen? Und was sollte idealerweise in nächster Zeit passieren, damit wir uns unsere Agilität erhalten und ein Zurückfallen in einen starren Zustand vermeiden?

Ich möchte Sie ermutigen, ein paar der oben skizzierten Fragen und Ideen aktiv weiterzuverfolgen. Hiermit wird es Ihnen gelingen, Ihre ganz eigene King VOPA Bestie zu entfachen, um VUKAzilla erfolgreich zu bezwingen.

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